Jugendarbeit - Leidenschaft pur


Aus- und Weiterbildung von Gruppenleiter*innen

 

Die Jugendleiter*In-Card (Juleica) ist der bundesweit einheitliche Ausweis für ehrenamtliche Mitarbeiter*innen in der Jugendarbeit. Sie dient zur Legitimation und als Qualifikationsnachweis der Inhaber*innen. 

Zusätzlich soll die Juleica auch die gesellschaftliche Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement zum Ausdruck bringen. 

Seit vielen Jahren bin ich in der Aus- und Weiterbildung neuer Gruppenleiter*innen tätig und organisiere Grundkurse, die in Kombination mit einem aktuellen Erste-Hilfe-Kurs zur Beantragtung der Juleica dienen.

Die praktische und theoretische Qualifizierung zum

Erwerb der JULEICA umfasst mindestens die folgenden Inhalte:

  • Aufgaben und Funktionen des Jugendleiters/der Jugendleiterin und Befähigung zur Leitung von Gruppen,
  • Ziele, Methoden und Aufgaben der Jugendarbeit,
  • Rechts- und Organisationsfragen der Jugendarbeit,
  • psychologische und pädagogische Grundlagen für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen,
  • Gefährdungstatbestände des Jugendalters und Fragen des Kinder- und Jugendschutzes.
  • Darüber hinaus wird empfohlen, aktuelle Themen des Jugendalters und der Jugendarbeit wie Partizipation, Geschlechterrollen und Gender Mainstreaming, Migrationshintergrund und interkulturelle Kompetenz zum Bestandteil von Ausbildungsstandards zu machen.

Leitung und Begleitung von Kinder- und Jugendfreizeiten

Seit 2011 begleite ich Kinder- und Jugendfreizeiten nach Deutschland und ins europäische Ausland. Gemeinsam mit einem ehrenamtlichen Team fahren wir jedes Jahr im Sommer zusammen auf einen Zeltplatz oder in ein Haus. Diese Gemeinschaft ist wirklich toll. Die meiste Zeit bin ich dabei mit dem CVJM Lengerich mitgefahren, mittlerweile begleite und leite ich Freizeiten der Evangelisch-Reformierten Jugend in Schüttorf, meinem neuen Wohnort. Die Leitungserfahrungen haben mir auch für meinen beruflichen Weg sehr viel gebracht. Verantwortung, Planung, Koordination und Evaluation von Fahrten sind nur ein paar von vielen Begriffen, die sich in diesem Zusammenhang nennen und als Lernfelder aufzählen lassen. Hier sind ein paar Eindrücke:


Junge-Erwachsenen-Treff

Die Zielgruppe von 18-25-jährigen wird von Kirchengemeinden oft nicht erreicht. Es feht am Angebot für die jungen Erwachsenen. Sie finden sich oft nicht im  Gemeindeleben und Gemeindealltag wieder. In einigen Gemeinden treffen sich daher die jungen Erwachsenen regelmäßig und unternehmen etwas gemeinsam. Ein biblischer Input gehört oft auch dazu.

 

Ich freue mich, dass es seit einigen Monaten auch einen "Junge-Erwachsenen-Treffe" in der Evangelisch-Reformierten Kirchengemeinde Schüttorf gibt. Seit einem Jahr darf ich dabei mitwirken. Mittlerweile sind es rund 20 junge Erwachsene, die punktuell an den Treffen teilnehmen. Gemeinsam mit einem Team bestehend aus Ehrenamtlichen und einem in der Jugendarbeit sehr engagierten Pastor bereiten wir diese Treffen vor und geben Flyer heraus. Die "normalen" JET-Treffen bestehen aus einer gemeinsamen inhaltlichen Arbeit oder einer Andacht. Danach wird gemeinsam gegessen. Die Kneipenabende finden im Jugendcafé der Gemeinde statt und dienen der Gemeinschaft, dem intensiven Kennenkernen und gemeinsamen Aktionen wie Singstar, FIFA, Billiard oder Tischkicker. Einmal im Jahr gibt es eine Wochenend-Freizeit, auf der wir uns ein Thema (beispielsweise "geMEINsamer Weg") vornehmen und darüber ins Gespräch kommen. Dazu wird gemeinsam gekocht und Freizeit zusammen verbracht.

 

In Zukunft wollen wir hin und wieder Referenten zu den JET-Treffen einladen, um inhaltlich ein breites Angebote bieten zu können.

 

http://www.reformierte-jugend.de/

http://www.reformiert-schuettorf.de/